Bücher und ihr Einfluss auf mein Leben

Bücher und ihr Einfluss auf mein Leben – eine Bereicherung

Wie die Überschrift schon sagt, wird es um Bücher gehen. Nicht irgendwelche Bücher, sondern um die, die mich beeinflusst und bereichert haben. Entstanden ist der Artikel durch die Nominierung zum Liebster Award. Vielen Dank dafür Christopher.

Die Nominierung hat mich direkt in der Zeit zurückkatapultiert. Mir ist mein Verhältnis zu Büchern noch einmal stark ins Bewusstsein gerückt. Ich hoffe, lieber Christopher, dass du mir verzeihst, wenn ich nicht nur deine Fragen beantworte, sondern etwas weiter aushole.

Liebster Award

Der Liebster Award

Christopher End hat mich für den Liebster Award nominiert. Er selbst schreibt in seinem Blog über die kleinen und großen Herausforderungen des Familienlebens und wie sie gemeistert werden können. Aus meiner Sicht gelingt ihm das mit viel Einfühlungsvermögen und einem positiven Blick auf die Familie.

Der Liebster Award soll einen Einblick in den Menschen hinter dem Blog geben. Da er wie eine Art Kettenbrief funktioniert wird er sowohl geliebt, wie auch gehasst. Ich persönlich finde es schön, daran erinnert zu werden, auch immer wieder etwas persönlicher zu werden. Daher habe ich die Nominierung gerne angenommen.

Mein harter Einstieg

Eines der wichtigsten Bücher für mich war sicherlich Krabat von Otfried Preußler. Ein Kinderbuch, das ich mit 27 gelesen habe. Doch lass mich erst einen Schritt zurückgehen.

Meine Schulnote in Deutsch war meist eine wohlgemeinte Vier. Was man heute eine Lese- und Rechtschreibschwäche nennt, nannte man damals Legastheniker. Das traf genau meine Problematik. Eine 5+ im Diktat war schon verdammt gut.

So habe ich mir, auch aus Selbstschutz, nicht viel aus Deutsch gemacht. Hierzu zählte das Lesen von Büchern. Warum sollte ich lesen, wenn doch die Welt um mich herum so viel Spannendes zu bieten hatte? Zum Glück gibt es Freunde.

Die Wende

Bei meinen ersten Bewerbungen hat mir mein Freund Stefan unter die Arme gegriffen. Er konnte einfach phantastisch formulieren. Das wollte ich auch können. Dazu blieb mir nichts Anderes übrig als mit dem Lesen anzufangen.

Durch das Buch Krabat, das mir Stefan geliehen hat, habe ich mich wirklich gequält. Ich habe jeden Abend eine halbe Stunde gelesen. Das mache ich übrigens heute noch. Damals habe ich drei Monate für das Buch gebraucht.

Obwohl mir das Buch gefallen hat, war das Lesen harte Arbeit für mich. Es folgten noch weitere Kinderbücher. Ronja Räubertochter und Die Unendliche Geschichte. Das Lesen wurde einfacher und machte zeitweise richtig Spaß.

Bücher, neue Welten erschließen sich

Auf in neue Welten

Ich entdeckte nach und nach, wie das Lesen meine Phantasie beflügelte und zum Teil meine Seele berührte. Bücher wurde für mich zu einem Rückzugsort aus der Hektik des Alltags.

Die Kinderbücher blieben zum Vorlesen. Nach und nach rückten viele beeindruckende Bücher in mein Leben. Die für mich beeindrucktesten und im Gedächtnis tief verankerten waren: Geh, wohin dein Herz dich trägt, Seide und Der Alchemist.

Letzteres hat mich in einer starken persönlichen Veränderung auf einem holprigen Lebensweg getragen. Der Alchemist führte dann dazu, dass ich mich mit dem Leben als solches und meinen Veränderungsmöglichkeiten beschäftigte.

„Fachbücher“ kamen hinzu

Ich wollte in meinem Leben etwas verändern, soviel war klar. Das Wie lag in den Sternen. Daher suchte ich gezielt nach Büchern, die mich darin unterstützen konnten. Das erste Buch war: Drehbuch für die Meisterschaft im Leben von Ron Smothermon.

Nochmals gelangte, dank Stefan ein weiteres Buch in meine Hände. Wie man Lebenspläne verändert von Claude Steiner. Damit setzte sich eine Veränderung zu einem, für mich, positiveren Lebensweg ein.

Dieser Weg verlief über meine Weiterbildung in Gestalttherapie und mittlerweile sicherlich über 100 weitere Bücher sowie etlichen Weiterbildungen. Letztendlich mündete er in dem Wunsch, andere Menschen darin zu unterstützen ihr Leben lebenswerter zu gestalten. Dieser Blog ist ebenso eine Folge meiner Wissbegier und dem Wunsch etwas an andere weiterzugeben.

Bücher und die Fragen dazu

Doch nun zu Christophers Fragen

Welches Buch liegt auf deinem Nachtisch (oder sind es gar mehrere?)?

Bei mir liegen immer mehrere Bücher auf dem Nachtisch. Manchmal, gerade, wenn ich einen bereichernden Gedanken für mich gefunden habe, muss ich diesen erst einmal richtig verdauen, bevor ich weiterlese. Dann wechsele ich das Buch. Derzeit liegen auf meinem Nachtisch:

  • Laufen lernt man nur durch Hinfallen von Brené Brown; Prädikat sehr lesenswert
  • Führen mit Hirn von Sebastian Purps-Pardigol; Ebenfalls lesenswert
  • Könnte Wunder Bewirken von Gabrielle Bernstein; etwas für meine Seele
  • Las uns mit dem Feuer spielen; Einen Gedichtband habe ich immer zur Hand
  • Demon, Sumpf der Toten von Preston & Child; Nur Fachbücher ist auch langweilig

Welches Buch sollte jeder unbedingt einmal gelesen haben – und warum?

Ich finde nicht, dass es das „Eine Buch“ gibt. Meinen Klienten empfehle ich gerne, in einen Buchladen zu gehen und sich vom Buch finden zu lassen. Also einfach stöbern und dem Bauchgefühl zu vertrauen. So bin ich selber an ein Buch geraten, das ich hier erwähnen möchte.

Selbstmitgefühl von Kirstin Neff. Ich glaube, das Selbstmitgefühl eine wichtige Fähigkeit ist, um ein selbstgewähltes Leben zu leben.

Über welches Buch hast du dich so richtig geärgert? Und was hat dich daran gestört?

Auch wenn es viel gelobt wird. Bei mir war es das Buch „Eisenhans: Ein Buch über Männer“. DAS sogenannte Buch der Männerbewegung. Ich fand es extrem nichtssagend und hatte mir einiges davon erhofft. Ideen, wie es in der Welt für Jungen und Männer laufen könnte, ohne jedoch konkret zu werden.

Es war bisher das einzige Buch, das ich direkt nach dem Lesen in die Mülltonne geworfen habe. Okay, da gab es auch noch „Fifty Shades of Grey“. Das habe ich nach 50 Seiten beiseitegelegt, da mein Gehirn drohte, sich aufzulösen und durch die Nase zu entweichen.

Sind Bücher wirklich so wichtig oder überbewertet? Und wieso?

Naja, wer bis hierher gelesen hat, weiß sicherlich, dass Bücher für mich wertvoll sind. Sie geben mir zum einen die Möglichkeit in viele Themen tiefer einzusteigen und neue Erkenntnisse zu vermitteln. Diese Erkenntnisse lassen sich dann in Erfahrungen umwandeln oder eben nicht. Im letzten Fall sind sie für mich unnütz und nicht empfehlenswert. Im ersteren können sie das Leben enorm bereichern.

Zum Zweiten sind Bücher für mich ein Wechsel in eine fiktive Welt, die meine Phantasie anregen. Eine Rückzugsmöglichkeit um neue Kraft zu schöpfen, die ich nicht mehr missen möchte.

Wenn du eine Figur aus Entenhausen wählen müsstest, die dir am ehesten gleicht, welche wäre das? (z.B. Donald, der Unglücksrabe, der glückliche Gustav, der reiche Dagobert, Klaas Klever, der ewige Zweite, die liebevolle Oma Duck, oder oder oder?) Was verbindet dich mit dieser Figur?

Puh, das finde ich schwierig. Schon sehr lange her, dass ich die Bücher gelesen habe. Am ehesten wohl Dagobert. Ich bin reich an Freunden, Eindrücken, Erfahrungen, Wissen, Können … und besitze somit einen Schatz, in dem ich gerne schwimmen gehe.

In welche Rolle in einem Buch würdest du gerne einmal schlüpfen?

Sehr gerne in Little John oder Bruder Tuck aus Robin Hood. Mal einfach so frei durch die Wälder laufen. Abenteuer bestehen und jede Menge Feste feiern.

Welches Buch würdest du schreiben wollen?

Da für mich die Welt der Bücher über eine Freundschaft eröffnet wurde, würde ich gerne ein Buch über genau dieses Thema scheiben. Gleichzeitig sind Freundschaften für mich der größte Schatz, den es auf dieser Welt gibt.

Freundschaften, wie wir sie entwickeln, pflegen und vertiefen wäre der Titel in etwa.

Bücher, ein wichtiger Teil meines Lebens

Liebster Award II

Nun habe ich meinen Artikel geschrieben. Zum Liebster Award gehört es, dass ich nunmehr weitere Menschen nominiere, von deren Blogs ich inspiriert wurde und werde. Dem komme ich gerne nach. Diese Menschen sind:

Hans Wolter

Diana T. Roth

Dr. Sandra Flämig

Meine Fragen an diese Kollegen lauten:

  • Wer waren die Helden deiner Kindheit?
  • Welche Vorbilder hast du heute?
  • Welche Ansätze deiner Helden und Vorbilder könntest du in dein Leben integrieren? Was würdest du noch gerne aufnehmen?
  • Wenn du jemanden, egal wen, zum Essen einladen könntest, wer wäre das? Was wären euer Gesprächsthema?
  • In welchem Bereich stellst du dich als Vorbild dar? Wie gestaltest du das?
  • Gibt es ein Zitat, Gedicht, Märchen oder eine Geschichte, die dein Leben bereichert hat? Welche(s) war das und wie konntest du es (sie) für dich nutzen?

 

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