Wirksamkeit, dein Schlüssel zum Glück

Wirksamkeit, dein Schlüssel zum Glück

Es gibt einen deutlichen Zusammenhang zwischen der eigenen Wirksamkeit und einem glücklichen zufriedenen Leben. Gerade in einer Welt, die immer komplexer wird, fühlen sich viele Menschen hilflos. Das führt, wie die letzten Wahlen zeigen, zu einer Extremisierung.

Die Menschen erleben sich zunehmend als unwirksam. Unwirksamkeit lähmt und beschert Ängste. Das Erfahren deiner eigenen Wirksamkeit kann dein Katapult zu einem Leben sein, wie du es dir vielleicht noch gar nicht vorstellen kannst. Selbstwirksamkeit stärkt dein Selbstvertrauen und lässt dich wachsen.

Interessanterweise hängt die Wirksamkeit nicht an den großen Zielen. Große Ziele sind das Sahnehäubchen deiner Selbstwirksamkeit. Diese Selbstwirksamkeit kannst du viel leichter im kleinen alltäglichen Leben erfahren. Darauf gehe ich etwas später ein. Jetzt geht es erst einmal um die Wurzeln der Wirksamkeit.

Wirksamkeit wurde dir in die Wiege gelegt

Wirksamkeit wurde dir in die Wiege gelegt

Es gab ein Experiment mit Babys. Keine Bange, nichts Schlimmes. Über den Betten der Babys wurden Mobiles an Motoren aufgehängt. In der ersten Gruppe wurden Schalter im Bettchen angebracht. Sie reagierten auf die Bewegungen der Babys und brachten das Mobile dazu sich zu drehen.

In der zweiten Gruppe drehte sich das Mobile zufällig. In der dritten Gruppe blieb das Mobile starr. In der ersten Gruppe dauerte es etwas, bis die Babys merkten, dass ihre Bewegungen eine Wirkung auf das Mobile hatten. Danach wiederholten Sie die Bewegungen immer öfter.

Die Auswertung des Versuches ergab, dass die Babys mit einer Wirkung auf das Mobile deutlich fröhlicher waren. Ruhiger schliefen und mehr körperliche Aktivitäten zeigten, als die Kontrollgruppen. Mittels moderner Technik wurde auch festgestellt, dass die Gehirnkapazität und -aktivität deutlich über denen der Kontrollgruppe lag.

Wirksamkeit im Kleinkindalter

Als Kleinkind geht es weiter

Noch kurz ein zweites Experiment. Kinder im Kindergartenalter konnten bei einem Versuch wählen, ob sie lieber Schokolade oder Bauklötze haben wollten. Da es hier um Wirksamkeit geht, bist du sicherlich schon dahintergekommen, dass er überwiegende Teil der Kinder die Bauklötze wählte.

Diese und andere Experimente legten den Grundstock für eine Aussage des Neurologen Prof. Dr. Hüther. Wirksamkeit ist ein ebenso starkes Bedürfnis wie das Bedürfnis nach Nahrung oder Sicherheit. Ich würde sogar behaupten, dass Wirksamkeit dir Sicherheit gibt.

Das Bedürfnis nach Wirksamkeit lässt nicht nach. Es steigert sich mit zunehmenden Alter und geistiger Reife sogar. Das Erleben der eigenen Wirksamkeit ist ein Garant für ein glückliches zufriedenes Leben.

Wirksamkeit und Ziele

Motiviert sind wir alle, leider lässt die Motivation mit der Zeit nach. Das habe ich sowohl bei den Teilnehmern in meinen Kursen als auch bei mir selber wahrgenommen. Der Kurs war phantastisch. Viele neue Ideen sind entstanden. Ziele waren klar. Alle sind hochmotiviert.

Dann nach ein bis zwei Wochen lässt die Motivation nach. Der Alltag fordert seinen Tribut. Irgendwann bleibt eine wages Gefühl, dass da mal irgendetwas war. Letztendlich liegt es meist daran, dass wir und hohe Ziele stecken. Das ist genau gut so! Gleichzeitig birgt es Schwierigkeiten in sich.

Die Wirksamkeit bleibt auf der Strecke. Ein wirklich starkes Ziel braucht Zeit. Die Wirksamkeit entfaltet sich bei Zielen mit ihrem erreichen. Daher solltest du dir ebenso deiner Wirksamkeit auf dem Weg zum Ziel bewusst sein. Dadurch bleibt deine Motivation erhalten.

Wirksamkeit und Ziele

Deshalb geht es aus meiner Sicht darum, vermehrt im Moment zu leben. Wo kann ich heute wie etwas bewirken? Setze dir Ziele. Schreibe sie bitte auf. Unterteile die Ziele in Etappen beziehungsweise Meilensteine. Die solltest du dir gleichermaßen notieren. Dann leg deine Notizen beiseite und lebe im Moment.

Einmal in der Woche holst du deine Notizen hervor und schaust, wo du auf dem Weg zu deinem Ziel stehst. Wenn du eine Woche lang mal nicht weitergekommen bist, ist das auch kein Problem.

Ich habe gar kein Ziel

Vielleicht gehörst du zu dem Personenkreis, der für sich keine klaren Ziele hat beziehungsweise findet. Damit bist du nicht alleine. In diesem Bereich kann Wirksamkeit dich unterstützen.

Deine erlebte Selbstwirksamkeit hat hierbei zwei Vorteile. Du erlebst dich immer wieder als wirksam und aus vielen kleinen Schritten kann etwas Großes entstehen. Manchmal dauert es sogar etwas, bis dir das Gesamtpaket auffällt.

Wenn du dich in verschiedenen Bereichen deines Lebens als wirksam erlebst, kann es sein, dass dir ein Erlebnis besonders gut gefällt. Vielleicht möchtest du mehr in diesem Bereich erleben. So kann sich ein Ziel entwickeln. Das ist aus meiner Sicht die schönste und erfolgreichste Möglichkeit Ziele für dich zu finden.

Wirksamkeit ist ein Abenteuer

Einladung zum Abenteuer Leben

Wir leben im Land der Dichter und Denker. Leider führt das manchmal dazu, dass wir viel zu viel Denken und gleichzeitig zu wenig handeln. Mit dem Handeln beginnt jedoch das Abenteuer. Ein Abenteuer, dass du dir nicht entgehen lassen solltest.

Ich betreue einen jungen Mann, der erst seit kurzem in Deutschland lebt. Er „plappert“ jedes deutsche Wort nach. Die Sätze sind bisher nie grammatikalisch richtig. Manchmal ergeben sie auch keinen Sinn. Er kann sich jedoch immer schneller und klarer in Deutsch verständlich machen. Einen Dolmetscher brauchen wir kaum.

Ein anderer junger Mann, er lebt schon länger in Deutschland, spricht nur dann, wenn er den Satz vollständig und richtig aussprechen kann. Bei ihm brauche ich fast immer einen Dolmetscher.

Konkret zu handeln erzeugt Erfahrungen. Manche dieser Erfahrungen sind einzigartig. Auf andere kannst du später noch einmal zurückgreifen. Reflektiere deine Erfahrungen für dich und überlege, welche Informationen sie dir geliefert haben.

Eine Idee zur Wirksamkeit

Diese Idee habe ich aus dem Buch „Der Selbstentwickler“ von Jens Corssen. Jens Corssen ist Führungskräftecoach. In dem Beispiel, welches er in seinem Buch anspricht, ging es um die Stärkung des Selbstwertgefühls.

Jens Corssen geht ebenfalls davon aus, dass die Wirkung das Selbstwertgefühl steigert. Er empfahl einer Frau sich selbst eine einfache Aufgabe zu stellen, an die sie sich auch hält. Sie entschied sich dafür, jeden Morgen vor 8 Uhr einen Joghurt zu essen. Hört sich einfach an? Ist es nicht unbedingt. Es geht um die TÄGLICHE Wiederholung.

Soviel sie hier verraten: Die Wirkung war immens. Ich kann dir nur empfehlen, das Buch zu lesen oder zu hören. Es lohnt sich ganz bestimmt!

Handeln

Was du tun kannst

Beschränke dich auf ein Minimum beim Denken. Versuche möglichst schnell in die Handlung zu gehen. In Japan gilt der Grundsatz: Höchstens siebenmal zu atmen, bevor du handelst. Das verhindert, dass du in deinem Kopfkino hängen bleibst.

Die Rückmeldungen, die du durch deine Handlungen bekommst, sind Rückmeldungen nicht mehr. Entweder du kannst sie nutzen, um aus ihnen zu lernen oder du vergisst sie.

Baue dir, wenn möglich, täglich eine konkrete Handlung ein, die du durchführst und an deren Ende ein Ergebnis steht. Auch Gespräche führen ist eine Handlung. Manchmal ist das Ergebnis hierbei, das Gespräch geführt zu haben.

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