Gönn dir selber Winterpause(n)

Gönn dir selber Winterpause(n) und Zeit zur Reflexion

So, nun ist es wieder so weit. Die Staus werden länger und die Fußgängerzonen voller. Es ist Vorweihnachtszeit. Neben den Themen, die diese besondere Zeit so mit sich bringt, nehme ich mir gerne Auszeiten für mich. Die privaten Zeiten nutze ich auch zur Reflexion.

Ich möchte dich hiermit einladen, dir ebenfalls Auszeiten einzuräumen. Ob du Sie einfach mit dir verbringst oder auch einen Jahresrückblick gönnst, ist egal! Du bist wichtig. Alleine aus diesem Grund solltest du dir Zeiten für dich leisten. 

Ich nutze die Zeit gerne für einen Jahresrückblick. Aus der Reflexion entstehen Ideen oder sogar Projekte für das nächste Jahr. Wann immer es möglich ist, nehme ich mir ein bis zwei Stunden Zeit.

Die Reflexion des Jahres

Reflexion die Vorbereitung

Die Vorbereitung

Das Handy wird ausgeschaltet und manchmal die Klingel auch. Ich setze mich mit einem Kaffee, Tee oder Glühwein an meinen Wohnzimmertisch. Bei zu viel Glühwein werden die Ideen verwegener. Manchmal zu verwegen.

Ich zünde Kerzen an, im Kamin brennt ein Feuer, ruhige Musik läuft und mein Notizbuch nebst Stift liegt vor mir.

Merkst du was? Ich versuche, alle meine Sinne einzubeziehen. Je mehr du deine Sinne mit einbeziehst, umso mehr kannst du bei dir selber ankommen.

Reflexion die dunklen Seiten

Die dunkele Seite

Ich persönlich fange mit den negativen Dingen an, da ich weiß, dass sie mir ansonsten immer wieder dazwischen spuken.

  • Was ist in diesem Jahr so richtig, richtig schlecht gelaufen oder vollkommen in die Hose gegangen?
  • Was waren meine Sorgen, Nöte und Ängste? Haben Sie sich bewahrheitet?
  • Welche Verletzungen gab es in diesem Jahr?
  • Was habe ich rückblickend daraus gelernt?
  • Wie kann ich das gelernte für das nächste Jahr nutzen?
  • Wovon möchte ich weniger haben?
  • Gibt es Aufgaben, die ich im nächsten Jahr nicht mehr übernehmen sollte? Kann ich sie abgeben?
  • Welche Gegebenheiten, Situationen, Begegnungen … lasse ich in diesem Jahr und werde mich im nächsten nicht mehr mit ihnen beschäftigen?

Gerade beim Thema Verletzungen können sehr unangenehme und starke Gefühle hochkommen. Das ist okay. Gegen diese Gefühle zu anzukämpfen, macht sie leider stärker. Emotionen sollten verarbeitet werden. Dazu müssen sie ans Licht. 

Je nachdem, wie ich diese Stimmungen verarbeiten möchte, lege ich mir auch schon mal melancholische Musik auf. Ich nehme mir Zeit, Dingen nachzutrauern oder gebe mich einfach nur meiner Stimmung hin.

Aus diesem Grund ist es mir wichtig, den Teil der Reflexion am Morgen durchzuführen. Dann auch ohne Glühwein. Wenn ich die „Negativreflexion“ abends durchgeführt habe, sind die Punkte in der Nacht zu oft wieder aufgetaucht. Dadurch laufe sie weiter. Ich möchte die negativen Punkte mit der Reflexion abschließen. Das klappt meist. Nach diesem „Negativdenken“ lege ich in jedem Fall eine Pause ein und beschäftige mich gezielt mit schönen Sachen.

Reflexion Dankbarkeit

Die Brücke

Das Thema Dankbarkeit ist für mich eine gute Brücke, bevor ich in die Reflexion der positiven Seite des Jahres einsteige.

  • Wofür konnte und kann ich in diesem Jahr dankbar sein?
  • Habe ich meine Dankbarkeit gezeigt? Mir selbst? Anderen? Der Situation?
  • Gibt es noch jemanden, dem ich „Danke“ sagen sollte? Wenn ja, wie?

Es gibt so viele Dinge, für die du dankbar sein kannst. Ein Lächeln, ein Händedruck, Musik … nimm dir bitte die Zeit und koste diese Dankbarkeit aus. Schreibe Freunden oder der Familie eine kleine Karte. Bastle ein Geschenk oder rufe einfach spontan an.

Reflektion das Sternenlicht

Das Licht der Sterne

Selbst in der dunkelsten Nacht und hinter den Wolken versteckt strahlen die Sterne. Manchmal strahle ich, und hoffentlich auch du, mit ihnen um die Wette. Klar gewinnen die Sterne schon mal, aber eben nicht immer.

  • Wo und wann habe ich meine stärkste Freude in diesem Jahr erlebt?
  • Was hat in diesem Jahr so richtig gut geklappt? Wo war ich im Fluss?
  • Bei welcher Gelegenheit war ich über mich selbst erstaunt? Wo war ich stolz auf mich?
  • Habe ich meine Erfolge gebührend gefeiert? Wenn nein, wie kann ich das noch dieses Jahr nachholen?
  • Was habe ich daraus gelernt?
  • Wie kann ich das im nächsten Jahr für mich nutzbar machen?
  • Wovon will ich mehr?
  • Was nehme ich in jedem Fall mit in das nächste Jahr?

Dieser Punkt der Reflexion gibt mir unglaublich viel Kraft. Oftmals nutze ich diesen starken Impuls, um in die Planung des nächsten Jahres einzusteigen. In jedem Fall genieße ich ihn. Es kann so schön sein, wenn du entdeckst, wie toll du eigentlich bist.

Reflexion dieser Blog

Dieser Blog

Mit dem heutigen Artikel geht das Projekt-David ebenfalls in die Winterpause. Da ich den Blog auch reflektieren werde, habe ich hierzu ein paar Fragen an dich.

  • Welcher Artikel hat dir besonders gut gefallen?
  • Wovon möchtest du mehr?
  • Welche Artikel oder Bereiche fehlen dir?
  • Was soll ich lieber weglassen?
  • Was möchtest du mir sonst sagen?

Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir schreibst. (post@projekt-david.de)

In jedem Fall wünsche ich dir eine schöne Vorweihnachtszeit mit Zeiten für dich. Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!

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