100 Gründe zum dankbar sein

100 Gründe zum dankbar sein und dankbar bin ich!

Worum geht es?

Das ist mein hundertster Artikel in diesem Blog. Ich möchte dir gerne Aufzeigen, was Dankbarkeit für dich leisten kann und meine Dankbarkeit zeigen.

Eine Geschichte zum dankbar sein

Eine gute Bekannte von mir hat in einer Tieraufzucht- und Auswilderungsstation in Afrika gearbeitet. Ihr hat es dort sehr gut gefallen. Wieder zurück zu Hause erzählte sie, dass sie nun viel dankbarer sei. Viele Dinge des alltäglichen Lebens waren ihr zur Selbstverständlichkeit geworden. Wasser kommt aus dem Hahn in der Spüle und muss nicht abgekocht werden. Wenn sie etwas vergessen hat, geht sie einfach nochmal in den Supermarkt. Kleidung, die dreckig ist, kommt in die Waschmaschine. Das alles war in Afrika nicht selbstverständlich und zum Teil sogar sehr aufwändig.

Warum ich dir das erzähle? Ich glaube, dass Dankbarkeit ein Schlüssel zu mehr Zufriedenheit und Glück ist. Sie entschleunigt unser Leben und reduziert Stress. Wie du an der obigen Aufzählung siehst, gibt es täglich hunderte von Dingen, für die wir dankbar sein können. Oft nehmen wir sie gar nicht mehr wahr.

Was unser Gehirn unternimmt

Unser Gehirn hat einen Fokus auf die negativen Seiten des Lebens. Von Ihnen geht Gefahr aus und deswegen will es uns davor schützen. Das hat auch einen evolutionsbilogischen Hintergrund.

Dankbar sein muss erlernt werden

Der Neandertaler, der eine Höhle mit schöner Aussicht gefunden hat und den Ausblick genießen wollte, hat den Säbelzahntiger nicht gesehen. Das war es dann für ihn. Der Neandertaler, der immer nach dem Säbelzahntiger geschaut hat, konnte die Aussicht zwar nicht genießen, hat stattdessen überlebt.

Diese Form der „Ängstlichkeit“ sicherte über Millionen Jahre unser Überleben. Auch wenn es heute keine Säbelzahntiger mehr gibt, funktioniert das Prinzip immer noch.

Daraus folgt, dass wir negative Ereignisse viel stärker und vollständiger abspeichern, als schöne Erlebnisse. Auch hier geht es darum, uns vor einer ähnlichen Erfahrung zu schützen. In der Psychologie spricht man deshalb auch von dem katastrophischen Gehirn.

Warum dankbar sein?

Wenn du die schönen Dinge und Ereignisse deines Lebens mehr genießen möchtest, bedeutet das umzulernen. Sobald es dir gelingt dich mehr auf die angenehmen Seiten deines Lebens zu konzentrieren, wird dein Stresslevel deutlich abnehmen.

Solltest du in negativen Gedanken über dich und die Welt festhängen, kann dir Dankbarkeit helfen, die Spirale zu verlassen. Dankbarsein, für das was ist, bedeutet deinen Fokus auf einen anderen Bereich des Lebens zu lenken.

Wenn du dir bewusstmachst, wofür du dankbar sein kannst, wird sich deine Stimmung positiv verändern. Du kannst bewusst nur einem Gedankengang folgen. Entscheidest du dich für Dankbarkeit, kannst du nicht gleichzeitig negative Gedanken kultivieren.

Das braucht ein wenig Übung. Da dich deine negativen Gedanken und Ängste schützen sollen, werden deine Gedanken all zu gerne in diesen Bereich zurückspringen. Ärgere dich nicht darüber. Führe deine Gedanken behutsam, aber sicher wieder in Richtung Dankbarkeit zurück.

Dankbar sein und Wissenschaft

Was sagt die Wissenschaft dazu?

Studien zeigen, dass sich dankbare Menschen im Alltag viel wohler fühlen. Sie sind ausgeglichener, gesünder, schlafen länger und sind morgens viel ausgeruhter als Personen mit negativer Grundhaltung.

Dankbarkeit erhöht den Optimismus, reduziert psychische Beschwerden. Positive Zustände werden durch Dankbarkeit öfters erreicht und das prosoziale Verhalten gestärkt. Selbst bei chronisch kranken Menschen erhöht sie das Wohlbefinden.

Die Links zu diesen Studien findest du weiter untern. Alle Studien zeigen, dass Dankbarkeit mehr als nur eine positive Nebenwirkung hat. Also fang an, dankbar sein zu kultivieren.

100 Gründe zum dankbar sein

Wie du vielleicht schon in der Geschichte gesehen hast, gibt es so viele Gründe, zum dankbar sein. Sie fallen uns oftmals nicht auf, da wir sie für normal halten. Wir denken gar nicht mehr darüber nach.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich über Monate hinweg leichte, aber andauernde Rückenschmerzen hatte. Irgendwann hörten Sie dann glücklicherweise auf. Ich war äußerst dankbar. Diese Dankbarkeit hielt nur kurz an. Bald wurde es wieder normal, dass ich schmerzfrei war.

Wofür bist du dankbar?

Da wir, wie bereits gesagt eher negative Erlebnisse umfangreich wahrnehmen und positive unterbewerten, benötigt Dankbarkeit manchmal deine gezielte Aufmerksamkeit. Wenn es dir schwerfällt, dich auf die Dankbarkeit zu konzentrieren sei dir sicher, dass es anderen genauso geht.

Dankbarkeit kannst du überall praktizieren. Vielleicht fängst du erst einmal an, dich umzuschauen. Für was in deiner Umgebung kannst du dankbar sein? Für deinen Job? Deine Kollegen? Die schöne Blume in der Vase? Das Dach über dem Kopf? ….

Dann komm zu dir. Für was kannst du bei dir dankbar sein? Für die schöne Bluse, die du anhast? Für deinen derzeitigen Gesundheitsstand? Für deine positiven Eigenschaften? Für deine Fähigkeiten?

Dankbar sein in Beziehungen

Dankbarkeit in Beziehungen

Ich weiß nicht, ob du gerade in einer Liebesbeziehung lebst. Ich weiß aber sicher, dass du mindestens eine Freund und mit Sicherheit Kollegen hast. Nimm dir entweder dein Notizbuch, dazu gleich mehr, oder ein Blatt Papier und einen Stift.

Suche dir deine drei engsten Beziehungen heraus. Besonders gut ist es, wenn du von Ihnen ein Bild hast, das du vor dich legen kannst.

Schreibe fünf bis zehn Dinge auf, für die du der betreffenden Person dankbar bist. Lass dir dafür ruhig etwas Zeit. Vielleicht trägst du die Bilder am heutigen Tag etwas mit dir herum und nutzt kleine Pausen, um dir die Personen noch einmal anzuschauen.

Bei eurem nächsten Treffen sag den Personen, wofür du ihnen dankbar bist und was Sie dir bedeuten.

Was dir Dankbarkeit bringt

Wenn du dir bewusstmachst, wofür du dankbar bist, wird sich dein Blick auf dich und die Welt verändern. Wir nehmen immer mehr die Sachen wahr, auf die wir unsere Aufmerksamkeit richten. Wenn du deine Aufmerksamkeit also auf die Dinge richtest, die schön sind und für die du dankbar bist, werden immer mehr solcher Dinge auftauchen.

Diese Dinge waren natürlich schon immer da, du hast sie aber nicht wahrgenommen, da dein Geist mit anderen Gedanken beschäftigt war. Dir wird es gut gehen, wenn du auf die schönen Dinge im Leben schaust. Wenn es dir gut geht, wirst du bessere Entscheidungen fällen, die meist auch motivierender sind.

Du hast auch einen anderen Blick auf die Sachen, die in deinem Leben momentan nicht so angenehm sind. Wenn es dir jedoch einigermaßen gut geht, wirst du eher in der Lage sein, zu unterscheiden. Welche „Probleme“ hast du selbst in der Hand, welche liegen außerhalb von deinem Einfluss.

Für die Dinge, die außerhalb deiner Einflussmöglichkeit liegen, kannst du einen anderen Umgang finden. Für die Sachen und Gelegenheiten, auf die du einen Einfluss hast, kannst du einen „Plan“ erstellen. Beides geht einfacher, wenn du aus einer negativen Spirale herauskommst. Dankbarkeit ist eine gute Ausganstür.

Dankbar sein heißt Schönheit sehen

Dankbar sein pflegen

Eine gute Möglichkeit des „Umlernens“ ist es Dankbarkeit zu kultivieren. Ich würde dir empfehlen, dir ein schönes Notizbuch zu besorgen. Spare nicht an der falschen Stelle. Wenn du dir ein Notizbuch holst, kaufe dir eines, das du gerne in die Hand nimmst. Besonders gut ist es, wenn du dir direkt noch einen schönen Stift dazu organisierst.

Setze dich jeden Abend hin und notiere dir fünf Dinge, für die du dankbar bist. Wie du in dem Artikel sicherlich bemerkt hast, gibt es immer etwas.

Morgens, am besten direkt nach dem Aufstehen, liest du dir deine Notizen noch einmal durch. Dann ist dein Geist noch recht offen. Nimm dir direkt vor heute mehr auf die Dinge zu schauen, für die du dankbar sein kannst. Du wirst merken, dass es immer mehr werden.

Weitergehende Literatur

Literatur

The Magic – Rhonda Byme

Dankbarkeit erfüllt mein Leben – Louise L. Hay

Weiterlesen

Dankbarkeit macht glücklich

Lohnt sich Dankbarkeit? Die Wissenschaft sagt ja!

 

Jetzt möchte ich »Danke« sagen!

Als ich vor knapp einem Jahr mit diesem Blog angefangen habe, hatte ich noch keine Ahnung, wohin mich das alles führen würde. Es gab auch Momente, in denen ich wieder aufhören wollte. Ohne dich, liebe Leserin, lieber Leser, hätte ich das sicher auch getan. Nun bin ich bei Artikel 100 angelangt.

Ich möchte mich bei Dir bedanken!

Mittlerweile lesen 3.000 Menschen im Monat meinen Blog. Damit hatte ich nie gerechnet. Artikel werden bis zu 100 mal geteilt. Ich bekomme unendlich viele schöne Rückmeldungen und Hinweise. Viele davon haben mich sehr bewegt.

Also nochmals Danke!

Danke an alle, die mich in dieser „Arbeit“ unterstützt haben, die Artikel teilten und mir Rückmeldungen gaben. Entschuldige bitte, wenn ich dich nicht Namentlich erwähne. Es gibt so viele Menschen, die mich auf Facebook und Twitter unterstützt haben, dass ich bestimmt jemanden vergessen würde.

Besonders bedanken möchte ich mich bei meinem Kompetenzteam:

Das sind Christine Kniebel, Madeleine Höner Zu Siederdissen und Patricia Riesterer.

Mit ihnen bespreche ich alles rund um meine Blogs. Es gibt einen inspirierenden Austausch mit vielen schönen Momenten. Sie sind auch für mich da, wenn ich unsicher bin oder nicht wirklich weiterweiß. Danke euch Dreien!

Mein Dank geht noch an folgene Personen:

Ich möchte mich auch bei Hans Wolter für die vielen anregenden Gespräche und den Gedankenaustausch bedanken. Unsere Gespräche sind sehr vertiefend, bringen mir immer wieder neue Erkenntnisse. Sie bieten andere Sichtweisen auf mich und auf die Welt.

Ein weiterer Dank geht an Kiwi Pfingsten, mit ihr geb es ebenfalls einige inspirierende Gespräche. Von Kiwi habe ich viele Gedankenanstöße bekommen und von ihr durfte ich lernen.

Nico Glökler danke ich für die technische Unterstützung und die Anpassung meines Blogs. Einige Veränderungen hast du vielleicht schon wahrgenommen, einige werden noch folgen.

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Ein letzter Dank:

Dann gibt es auch noch zwei herausragende Blogs beziehungsweise Podcasts. Potcasthelden und der Affenblog. Beide haben mich inspiriert, von ihnen durfte und darf ich lernen.  Beiden bin ich sehr dankbar.

 

Hier die Links zu meinen Unterstützern, ich kann dir alle Blogs empfehlen:

Madeleine Höner Zu Siederdissen – Impulse für ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Leben

Patricia Riesterer – Coaching für Privatpersonen

Hans Wolter – WehrWolter

Kiwi Pfingsten – A life less ordinary

Nico Glökler – glöklerdesing

Poscasthelden

Affenblog

 

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2 comments on “100 Gründe zum dankbar sein und dankbar bin ich!

  1. Lieber Peter!

    Ich danke dir sehr für dein Dankeschön, obwohl ich eigentlich gar nicht weiß, was ich gemacht habe. 😉
    Wow, du bist schon bei 100; herzlichen Glückwunsch und mach auch unbedingt weiter so, denn deine wertschätzende Art ist für dieses Medium eine unbedingt Bereicherung. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und Spaß beim Schreiben und viele Leser!

    Herzliche Grüße, Kiwi

  2. Vielen Dank liebe Kiwi,
    jetzt bin ich doch tatsächlich leicht verlegen.
    Ich empfinde deine gesamte Art, vor allem in unseren Kontakten, als wirklich inspirierend. Auf unseren weiteren Austausch freue ich mich jetzt schon!
    Lieben Gruß

    Peter

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