Finde deinen Schatz, Fortschritte planen

Finde deinen Schatz, Fortschritte planen

Fortschritte planen, aber wie denn? Klar hast du dein Ziel vor Augen. Zumindest vor den Inneren. Wenn ich dich jetzt frage, was die nächsten Fortschritte auf deinem Weg sein werden, entwickelt sich vielleicht ein weiteres Bild. Wie werden die nächsten Tage und Wochen aussehen? Was kannst du konkret für dein Ziel tun? Und, nochmals Bilder?

Es ist schön, sich Bilder von seinem Ziel und von seinen Fortschritten zu machen. Ich halte es sogar für sehr wichtig. Du solltest sowohl dein Ziel als auch deine Fortschritte tunlichst oft visualisieren.

Fortschritte planen ist jedoch etwas ganz Anderes. Während du vorhin (hoffentlich) deine Entwicklung visualisiert hast, geht es gleich darum konkrete Handlungspläne zu entwickeln.

Fortschritte planen als Schatzkarte

Fortschritte planen und eine Schatzkarte

Schon als Kind liebe ich Piratenfilme. Die Suche nach verschollenen Schätzen hatte es mir indes besonders angetan. Ich verbrachte Tage damit, nach Schätzen zu suchen. Schätze zu vergaben und mir Fallen zu ihrem Schutz auszudenken. Vielleicht ist das ja so ein Jungending. Wie dem auch sei, heute unterstütze ich Menschen darin, ihre ureigenen Schätze zu bergen. Auch auf dem Weg gibt es etliche Fallen. Allzu viel hat sich also in den letzten 44 Jahren nicht verändert. Doch zurück zur Schatzkarte.

Für mich ist jedes selbstgesteckte Ziel ein Schatz, den es zu bergen gilt. Genau wie bei einer Schatzkarte verläuft der Weg selten gerade. Manchmal müssen wir erst auf einem Plateau ankommen, um unseren nächsten Meilenstein zu sehen.

Genau wie bei Schätzen wirst du mehrmalig Aufgaben meistern müssen, um den verborgenen Schlüssel zur nächsten Tür zu finden. Manchmal wirst du dich verlaufen. Dann musst du den ganzen Berg noch einmal hochklettern um dir einen neuen Weg zu suchen. Beim Rückweg solltest du die Landschaft genießen. Wahrscheinlich gibt es sogar Unerwartetes zu entdecken.

Je besser du planst und deinen Weg dokumentierst, umso eher wirst du erfolgreich sein. Du findest schneller die Punkte, an denen du dich orientieren kannst. Wenn du „falsch gelaufen“ bist wirst du erkennen, bis wohin du zurückmusst.

Fortschritte planen, der nächste Schritt

Fortschritte planen, der zweite Schritt

Vor ein paar Jahren habe ich mich mit einem Autor unterhalten. Er hatte schon mehrere Bücher geschrieben und war recht erfolgreich. Zumindest konnte er gut vom Schreiben leben. Wir unterhielten uns lange über das Thema „Anfangen“. Dann verriet er mir sein Geheimnis. „Manchmal habe ich große Schwierigkeiten mit einem neuen Buch zu beginnen. Eine grobe Idee gibt es schon. Die Charakteren haben bereits ihr Eigenleben entwickelt. Dennoch kriege ich keinen einzigen Buchstaben auf das leere Blatt geschrieben. Dann helfe ich mir mit einem Trick. Ich beginne damit, das zweite Kapitel zu schreiben.“

Diesen Trick habe ich einfach übernommen. Wenn ich mein Ziel zwar kenne, aber partout nicht weiß, wie ich anfangen soll, plane ich den zweiten Schritt. Manchmal ist es auch so, dass ich den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe. Dann plane ich ebenfalls erst den übernächsten Meilenstein.

Wenn der zweite Schritt geplant ist, kannst du von dort aus gut überlegen, was du benötigst, um an diesen Punkt zu gelangen. Und volar, du hast deinen ersten Schritt. Die Überlegungen, die jetzt folgen, kannst du für jeden Meilenstein nutzen. So kannst du Zug um Zug deine Fortschritte planen.

Fortschritte planen, Überlegungen

Je konkreter und greifbarer du deine Fortschritte planst, umso einfacher wird dir die Umsetzung fallen. Auch diesmal empfehle ich dir, deine Fortschritte schriftlich zu planen. Es ist sinnvoll, deine Umsetzung zu dokumentieren. Beides kann dir bei weiteren Zielen als Unterstützung dienen.

  • Was würde dir in den nächsten Stunden, Tagen und Wochen zeigen, dass du auf dem richtigen Weg bist?
  • Wo wirst du in einem Monat stehen und wie weit wird dein Projekt in einem Jahr gediehen sein?
  • Woran würden andere Menschen merken, dass du auf dem Weg zu deinem Ziel bist?
  • Was würde den größten Skeptiker überzeugen, dass du dein Ziel erreichen wirst? Woran würde er merken, dass du den nächsten Schritt gegangen bist? (Nach meiner Erfahrung sind wir uns selbst der allergrößte Skeptiker. Dennoch denke hier mehr über deine Außenwirkung nach.)

Das sind bisher natürlich Gedankenspielereien. Male sie dir in den buntesten Farben aus! Dann setze dich hin und gestalte einen Plan.

Erste Gedanken zur Planung

  • Hast du alles, was du brauchst? Wenn nein, wo oder wie könntest du es dir organisieren?

Ich halte diese Frage für wichtig. Sie beinhaltet leider die Gefahr von Pseudofortschritten. Während meiner Trainerausbildung habe ich Menschen kennengelernt, die hier steckengeblieben sind. Sie wollten sich als Trainer selbstständig machen. Vorher mussten sie noch dieses Seminar besuchen oder jenes Buch lesen. Wirklich vorangekommen sind sie nicht. Es gab immer noch ein weiteres Seminar oder Buch. Wenn du schwimmen lernen willst, musst du ins Wasser gehen.

In diesem Bereich spielen Ängste eine große Rolle. Die Angst es nicht zu schaffen, nicht gut genug zu sein oder doch den falschen Weg zu gehen. Was die Anderen wohl denken. Das sind nur Beispiele für die vielen Ängste, die in uns allen schlummern. Wenn du merkst, dass du in dem Bereich feststeckst, solltest du dich zuerst um deine Ängste kümmern.

  • Was konkret wirst du heute tun?
  • Mal angenommen, du würdest jeden Tag kontinuierliche Fortschritte machen, wo wärest du dann in einer Woche?
  • Wenn du eine Woche (einen Monat) weiter bist, welche konkreten Fortschritte hast du bisher abgehakt?

Fortschritte planen, schriftlich

Fortschritte planen, jetzt!

Setze dich jetzt hin und erstelle deinen Plan. Ich übernehme an der Stelle gerne die Schatzkarte und arbeite viel mit Symbolen. Dass, obwohl ich gar nicht zeichnen kann. Ich markiere die einzelnen Fortschritte und zeichne mir die „Fallen“ auf dem Weg ein. Fortschritte planen wird dadurch ein spielerischer und kreativer Akt. Bilder regen unser Unterbewusstsein an.

Manchmal kommt der Ingenieur in mir durch. Dann zeichne ich mir auch die Punkte ein, die meine Zielerreichung deutlich beschleunigen werden. Das sind Ideen aus der Mess- und Regeltechnik. Scheue dich nicht, auf all deine Erfahrungen zurückzugreifen.

Wenn du nicht malen möchtest, erstelle dir einen schriftlichen Plan. Schreibe dir die einzelnen Fortschritte auf. Lass zwischen den Punkten etwas Platz. Hier kannst du dir dann Schwierigkeiten und Motivatoren auf deinem Weg eintragen.

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