Von der Schwierigkeit des “Annehmens”

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Meist fällt es uns deutlich schwieriger Geschenke anzunehmen, als selber zu verschenken. Hiermit meine ich nicht nur materielle Dinge sondern auch immaterielle wie Dankbarkeit, Freundschaft oder gar Liebe.

Wenn wir selbst etwas verschenken, haben wir uns Gedanken um die Person, der wir es schenken gemacht. Wir haben die Kontrolle über den Prozess des Schenkens. Beim Annehmen von Geschenken haben wir kaum Kontrolle über die Situation. Das was, wann und wo wir ein Geschenk bekommen, hängt vom Gegenüber ab. Außer, wir lehnen das Geschenk ab. Daher ist annehmen eine passive Haltung. Hier sollten wir die Kontrolle abgeben.

Manchmal halten wir uns beim Annehmen von Geschenken zurück, weil wir hinter den Geschenken eine Erwartungshaltung des Anderen vermuten oder diese Erwartungshaltung bereits erfahren haben. Vielleicht glauben wir auch, dass wir es nicht Wert sind, so beschenkt zu werden. Haben wir dieses Geschenk wirklich verdient? Was haben wir dafür getan? Reicht das, was wir getan haben aus? …

Heute ist vielleicht ein guter Tag, um das Annehmen etwas zu üben. Sei Dankbar für die Geschenke, die du bekommst. Du hast sie verdient, alleine weil du da bist, weitere Gründe braucht es nicht.

Wenn du selber etwas schenkst, gib es von Herzen und erwarte nichts dafür.

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