Bilder im Kopf

Wir alle haben Bilder, von Menschen die uns nahe stehen, in unserem Kopf. Das ist auch gut so. Oft geben uns diese Bilder in schwierigen Situationen halt. Wir denken an einen lieben Menschen, überlegen uns, was er uns raten würde oder sind einfach dankbar, dass er in unserer Nähe ist. Diese Bilder zeigen oft ein Ideal.

Das kann Schwierigkeiten bedeuten, wenn wir auf diese Menschen persönlich treffen. Sehr schnell vergleichen wir dann unser Idealbild mit der „Realität“. Da Menschen aber nun mal menschlich sind, gibt es eine Lücke zwischen unserem Bild und unserem Gegenüber. Hier entstehen Verzerrungen. Wir sehen, um ein Klischee zu bemühen, das der Müll noch immer in der Küche steht. Den hätte der Andere ja rausgebracht, wenn er uns so gerne hätte, wie wir ihn. Wir ärgeren uns. Dabei übersehen wir die schönen Blumen, die er uns mitgebracht hat.

Wenn du also deinem Partner, deinen Freunden, deinen Eltern, deinen Kindern … begegnest, nimm sie so wahr, wie sie gerade jetzt sind. Vergiss deine Bilder so gut es geht. Du wirst etwas Übung brauchen. Deine Kontakte werden sich jedoch deutlich verbessern und intensivieren.

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