In deinem Leben wirklich etwas verändern

In deinem Leben wirklich etwas verändern

Worum geht es?

Wenn du in deinem Leben wirklich etwas verändern willst, musst du bereit sein, dein Bewusstsein und auch dein Unterbewusstsein zu ändern. Zum Unterbewusstsein kommen in einem anderen Artikel. Das würde den Rahmen hier deutlich sprengen.

Über mich

Ich kann mich noch gut an die Zeiten erinnern, an denen ich mich selbst gedanklich immer wieder runtergemacht habe. Gerade wenn etwas beruflich nicht so gelaufen ist, wie ich es mir vorstellte kamen Gedanken wie: „Du bist auch wirklich zu blöd.“; „Wie kann man nur …“; „Du Schwachkopf!“ Und das sind noch die eher Liebevollen.

Wäre „Sich runtermachen“ eine olympische Disziplin, wäre ich sicherlich ein aussichtsreicher Anwärter auf eine Goldmedaille gewesen. Die Zeiten sind glücklicherweise vorbei! Das heißt nicht, dass ich mich immer gut behandele. Alte Gewohnheiten sind hartnäckig. Die Zeiten, in denen ich denke: „Hey bist du klasse!“ oder „Du bist echt `ne coole Sau!“ haben aber deutlich zugenommen.

Und du?

Hand aufs Herz, wenn ich schon schlecht und negativ von mir denke, wer sollte gut von mir denken? Wenn ich schon vor dem Anfangen über das Scheitern nachdenke, was sollte gelingen?

Klar, es geht immer was. Meine Erfahrung ist jedoch, dass sich in meinem Leben wirklich etwas verändert hat, nachdem ich meine Gedanken über mich und die Welt veränderte. Wenn du magst, möchte ich dich mit diesem Artikel auf deinem Weg begleiten.

Im Leben wirklich etwas verändern

Im Leben wirklich etwas verändern

Die einfachste Art in deinem Leben wirklich etwas zu verändern liegt darin, deine Gedanken zu ändern.

Deine Gandanken formen dein Bewustsein. Wie durch ein Sieb gelangen sie nach und nach in dein Unterbewusstsein.

“Wenn du immer wieder das denkst, was du immer schon gedacht hast, wird sich in deinem Leben immer wieder das ereignen,was sich schon immer ereignet hat.”

Angelehnt an Paul Watzlawick

Was sagt die Wissenschaft dazu

Eine wirklich wissenschaftliche Aussage hierzu habe ich nicht gefunden. Im Netz geistert die Zahl von 60.000 Gedanken pro Tag herum. Davon sollen nur 3% förderlich bis positiv sein. 25% sind angeblich destruktiv und 67% einfach so und dennoch mit Wirkung. Nach meiner Rechnung fehlen da irgendwo 5%. Eine Studie dazu konnte ich nicht recherchieren und bei mir habe ich aufgehört zu zählen.

Im Leben wirklich etwas verändern=Denken verändern

Wie dem auch sei

Tatsache ist, dass jeder Gedanke den du hast, einen Einfluss auf dich ausübt. Ich hatte schon mehrfach darüber geschrieben, dass wir Menschen dem Negativen mehr Gewicht beimessen als dem Positiven.  Untersuchungen aus dem Bereich der „Positiven Psychologie“ haben ergeben, dass es drei bis fünf positive Gedanken oder Handlungen braucht, um einen negativen Gedanken oder eine Negative Handlung aufzuwiegen. Das entsprechende Buch findest du weiter unten.

Bedenke diesen Grundsatz bitte auch im Umgang mit deinem Partner, deinen Kindern und Freunden. Doch zurück zu den Gedanken.

Wenn das oben Stehende zutrifft, wovon ich ausgehe, wird es Zeit, dass du die Gedanken über dich änderst. Wie du schon im kleinen Text über mich gelesen hast, sind alte Gewohnheiten hartnäckig. Gräme dich deshalb nicht, wenn du in diese Situationen zurückfällst, und mache dich schon gar nicht dafür runter! Jetzt wird es praktisch.

Dein Denken verändern

Ich hatte schon mal eine Idee zum veränderten Denken in meinem Artikel über den „Inneren Kritiker“ geschrieben. Diese Idee möchte ich nicht nochmal aufgreifen. Du kannst sie ja gerne dort nachlesen.

Eine zweite Idee habe ich vor kurzem bei Roland Kopp-Wichmann gefunden. Diese Idee fand ich so gut, dass ich sie direkt ausprobiert habe und sie wirkt! Den Link zu seinem Artikel findest du unten. Doch nun zu der Idee.

Im Leben wirklich etwas verändern, sprich per du mit dir

Sprich per „Du“ mit dir

Wenn du in Leben wirklich etwas verändern willst, sprich dich in deinen Selbstgesprächen mit „Du“ oder besser noch mit deinem Vornamen an. Sage zu dir demzufolge nicht mehr: „Ich Idiot.“, sondern „Du Idiot.“ Oder in meinem Fall „Peter, du Idiot.“ Nicht lachen, ausprobieren!

Dabei passieren aus meiner Sicht zwei Sachen. Zum einen schaffst du mit einem „Du“ oder deinem Vornamen einen Abstand zwischen dir und der Situation. Sie ist dann nicht mehr so persönlich. Durch den Abstand und wirkt die Situation weniger belastend.

Andrerseits musst du umdenken. Notwendigerweise gehst du bewusst ins „Du“. Indessen entsteht eine klitzekleine Pause. Diese Pause reicht schon aus, um kurz zu überlegen, ob du dich wirklich einen Idioten nennen möchtest. Wenn du das möchtest, tue es, aber bitte mit einem „Du“ statt einem „Ich“.

Im positiven Bereich wirkt die Übung ebenfalls. Sie unterstützt außerdem meine These, dass du dich wie deinen besten Freund behandeln solltest. Zu einem Freund würdest du ja auch nicht sagen: „Ich schaffe das schon.“ Du würdest ihn mit einem „Du“ oder seinem „Vornahmen“ anreden: „Du schaffst das schon.“ Probiere es bei dir aus!

Das Zauberwort „noch“

Die Sprache hat einen deutlichen Einfluss auf unser Denken. Das kleine Wörtchen „noch“ kann dir behilflich sein. Gerade, wenn du dich, zu einem bestimmten Zeitpunkt für unfähig hälst, wird dieses Wort in deinem Leben wirklich etwas verändern.

Statt „Ich werde das nie kapieren.“ denke besser „Du hast das noch nicht richtig verstanden.“ Oder ersetze „Ich kann das nicht.“ durch „Peter, du kannst das noch nicht.“ Natürlich musst du meinen Vornahmen durch deinen ersetzen.

Im Leben wirklich etwas verändern Übung

Die beste Selbstcoachingübung der Welt

Mit dieser Übung kannst du in deinem Leben wirklich etwas verändern!

Ich hatte diese Übung schon in meinem Artikel über „Schwierige Situationen“ beschrieben. Da ich sie für sehr wertvoll halte, beschreibe ich sie dir hier noch einmal.

Abends, wenn du ins Bett gehst, gehst du einfach die Situationen durch, in denen du schlecht über dich selbst gedacht oder mit dir selbst gesprochen hast. Stell dir die Situationen möglichst bildlich vor.

Dann stellst du dir vor, wie du in der Situation besser mit dir umgegangen wärest. Was hättest du besser getan? Wie genau, mit welchen Worten, hättest du dir selber mehr Beistand leisten können? Je bildlicher du dir diese „Ersatzlösungen“ vorstellst umso besser. Wiederhole diese „neue“ Möglichkeit bitte drei- bis fünfmal.

Wenn dir die bildliche Vorstellung Schwierigkeiten bereitet, schau dir doch meinen Artikel zum Visualisieren an.

Im Leben wirklich etwas verändern für Fortgeschrittene

Ich halte, wie du eventuell ja schon weißt, viel davon ein Notizbuch zu führen. Hier solltest du dir am Tage mindestens drei Punkte aufschreiben, die für dich schön waren und für die du dankbar bist.

Du kannst in deinem Notizbuch auch deine negativen Gedanken über dich festhalten. Wenn du dann Zeit hast, schaust du dir deine Aufzeichnungen an und versuchst jeden negativen Gedanken durch fünf weniger negative beziehungsweise sogar positive Gedanken zu ersetzten. Schreibe sie auch auf.

„Ich Schwachkopf!“

  • Peter, du hätte die Situation anders einschätzen können.
  • X hast du schon richtig gemacht, Peter, y kannst du ändern.
  • Peter, du könntest dir vor dem nächsten Gespräch eine Pause gönnen, dann klappt es besser.
  • Peter, du Folgendes aus der Situation gelernt: x, y, z
  • Peter, du hast schon deutlich besser reagiert als bei ….

Ich wünsche die viel Freude und Erfolg bei deinem „neuen“ „über dich“ Denken!

Weitergehende Literatur

Literatur

Die Macht der Gefühle – Babara L. Fredrickson

Florish – Matin Seligman

Weiterlesen

Reden Sie besser mit sich per Du

 

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