Vertrauen in sich selbst

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Vielleicht kennst du ja Situationen, in denen Vertrauen gefragt ist, und du oder andere eher auf quälende Fragen und Anschuldigungen zurückgreifst. Hier ist es oft so, dass du (oder der andere) so in eigenen Gedanken verstrickt bist, dass leise Töne und Angebote des Gegenübers nicht mehr wahrnehmbar sind.

Mir passiert das manchmal in Konfliktsituationen. Dann bin ich so damit beschäftigt, was ich jetzt als nächstes sagen kann, dass ich meinem Gegenüber nicht mehr richtig zuhöre und darüber, gerade das Wichtige, das Verbindende, überhöre.

Wenn du das nächste Mal in eine solche Situation kommst, nimm dir eine kleine Auszeit. Vielleicht atmest du einmal kurz durch, oder richtest dich auch innerlich auf. Setz dich, oder stell dich, gerade hin. Füße schulterbreit fest auf den Boden. Wenn du weißt, dass du in eine solche Situation kommst, denke vorher an Situationen in deinem Leben, in denen die Sache rund gelaufen ist. Lerne hier immer mehr an dich selbst zu glauben. Vielleicht gehst du ja ab heute dazu über dir jeden Tag drei Punkte aufzuschreiben, die für dich gut gelaufen sind, die schön waren.

Mache dir auch, wann immer möglich, bewusst, dass du weder deine Gedanken noch deine Gefühle bist. Lerne darauf zu vertrauen, dass dir im entscheidenden Moment schon das richtige einfallen wird.

Atme durch, richte dich auf, schieb deine Gedanken etwas bei Seite und folge dem Anderen.

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